In ihrer vielfach ausgezeichneten Arbeit suchen Dörte Gatermann und Elmar Schossig nach der Verbindung zwischen sinnvoller und sinngerechter Architektur. Eine Komplexität, die in der Klassischen Moderne angelegt war, die aber an ihrem hohen Anspruch historisch scheiterte. Die neue Chance einer Brücke zwischen Ökonomie, Ökologie und Stadt, zwischen Technik, Raum und Kunst liegt für die Kölner Architekten in einem integralen Planen und digitalen Bauen, das ökonomische Spielräume schafft für die sinnliche und emotionale Tiefe der Architektur. In einer ganzheitlichen Vorgehensweise, die auf die Berücksichtigung aller denkbaren Fragestellungen zielt, gehören auch Ästhetik, Lichteinfall, Oberflächen, Texturen, Geruch, Temperatur, Akustik und Farben zur Ausdruckstiefe eines Raumes. Dabei geht es jedoch in erster Linie nicht um eine formale Präsenz von Architektur, sondern um eine empathische Durchdringung ihrer Nutzer. Klaus-Dieter Weiß
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