Hauptfeuer- und Rettungswache Krefeld

Die Feuerwache basiert auf einem H-Grundriss, der aus zwei parallelen Riegeln und verbindendem Erschließungs- und Werkstattgebäude besteht. Dieser Gebäudetypus ermöglicht eine optimale funktionale Zuordnung der wesentlichen, im Erdgeschoss zu platzierenden Feuerwehrfunktionen. Es entsteht ein geschützter, teils zum Grünraum geöffneter Feuerwehrübungshof, dessen Abschluss das Brandhaus bildet. Die Erschließung der Feuerwache erfolgt für Besucher über den dem Foyer vorgelagerten Platz, der mit großem Baum, Lichtstelen, Pflanzbeeten und Sitzgelegenheiten Aufenthaltsqualität bietet. Eingangsnah sind auch die notwendigen Besucherstellplätze angeordnet. Der gesamte Fahrverkehr der Feuerwehr erfolgt über die „Neue Ritterstraße“. Dies gilt für die Alarmausfahrt der Einsatzfahrzeuge wie auch für Anlieferungs- und Privatverkehr, der über die neue, östliche Gebietszufahrt geleitet wird. Gestaltprägendes Material ist ein dunkler Ziegel, der an die Tradition Krefelder Ziegelbauten, wie die der Villen Lange und Esters, anknüpft. Die Öffnungen sind als klare Einschnitte in den Außenwänden nach dem Prinzip einer Lochfassade konzipiert. Schmale Schlitze, entsprechend der Nutzungen, rhythmisieren die Hauptfassaden. Für eine effiziente Nachhaltigkeit wurden sozio-kulturelle, ästhetische wie auch ökologische und wirtschaftliche Parameter betrachtet. Das Gebäude ist funktional, langlebig, wartungsarm und auf eine gute Kommunikation hin konzipiert.

Gebäuderiegel A, orientiert zur „Neue Ritterstraße“, beinhaltet die Funktionen der Einsatzwachen der Feuerwehr und des Rettungsdienstes, die Leitstelle, die Sporthalle und die Kleiderkammer nebst Wäscherei und Schneiderei. Die notwendige geringere Gebäudetiefe im ersten Obergeschoss generiert Dachterrassen vor den Ruheräumen. Gebäuderiegel B, parallel zum Bahndamm am nördlichen Grundstücksrand, nimmt die Fachbereichsleitung, die Fachabteilungen, die Instandhaltung und Logistik sowie die Bürgerinformation auf. Beide Baukörper werden durch das gläserne Foyer (C) verbunden, das Fläche für Ausstellungen, Informationsveranstaltungen, Führungen und Festlichkeiten bietet. Natürlich durchlüftet schafft es einen halböffentlichen Raum zwischen öffentlichem Platz und internen Feuerwehrnutzungen. Die große Kunstwand ist auch von außen erlebbar. Das Kunstwerk „Tangram of fire“ wurde von dem Künstler Thomas Weil konzipiert. Hofseitig schließt sich an das Foyer die Fahrzeugwerkstatt an. Abgeschlossen wird das Gebäudeensemble durch das Brand- und Übungshaus. Es wird trotz seiner Sonderstellung in die architektonische Struktur des Entwurfes in Lage und Gebäudeabmessung integriert.

Die Feuerwache basiert auf einem H-Grundriss, der aus zwei parallelen Riegeln und verbindendem Erschließungs- und Werkstattgebäude besteht. Dieser Gebäudetypus ermöglicht eine optimale funktionale Zuordnung der wesentlichen, im Erdgeschoss zu platzierenden Feuerwehrfunktionen. Es entsteht ein geschützter, teils zum Grünraum geöffneter Feuerwehrübungshof, dessen Abschluss das Brandhaus bildet. Die Erschließung der Feuerwache erfolgt für Besucher über den dem Foyer vorgelagerten Platz, der mit großem Baum, Lichtstelen, Pflanzbeeten und Sitzgelegenheiten Aufenthaltsqualität bietet. Eingangsnah sind auch die notwendigen Besucherstellplätze angeordnet.

Der gesamte Fahrverkehr der Feuerwehr erfolgt über die „Neue Ritterstraße“. Dies gilt für die Alarmausfahrt der Einsatzfahrzeuge wie auch für Anlieferungs- und Privatverkehr, der über die neue, östliche Gebietszufahrt geleitet wird. Gestaltprägendes Material ist ein dunkler Ziegel, der an die Tradition Krefelder Ziegelbauten, wie die der Villen Lange und Esters, anknüpft. Die Öffnungen sind als klare Einschnitte in den Außenwänden nach dem Prinzip einer Lochfassade konzipiert. Schmale Schlitze, entsprechend der Nutzungen, rhythmisieren die Hauptfassaden. Für eine effiziente Nachhaltigkeit wurden sozio-kulturelle, ästhetische wie auch ökologische und wirtschaftliche Parameter betrachtet. Das Gebäude ist funktional, langlebig, wartungsarm und auf eine gute Kommunikation hin konzipiert.

Gebäuderiegel A, orientiert zur „Neue Ritterstraße“, beinhaltet die Funktionen der Einsatzwachen der Feuerwehr und des Rettungsdienstes, die Leitstelle, die Sporthalle und die Kleiderkammer nebst

Wäscherei und Schneiderei. Die notwendige geringere Gebäudetiefe im ersten Obergeschoss generiert Dachterrassen vor den Ruheräumen. Gebäuderiegel B, parallel zum Bahndamm am nördlichen Grundstücksrand, nimmt die Fachbereichsleitung, die Fachabteilungen, die Instandhaltung und Logistik sowie die Bürgerinformation auf. Beide Baukörper werden durch das gläserne Foyer (C) verbunden, das Fläche für Ausstellungen, Informationsveranstaltungen, Führungen und Festlichkeiten bietet. Natürlich durchlüftet schafft es einen halböffentlichen Raum zwischen öffentlichem Platz und internen Feuerwehrnutzungen. Die große Kunstwand ist auch von außen erlebbar. Das Kunstwerk „Tangram of fire“ wurde von dem Künstler Thomas Weil konzipiert. Hofseitig schließt sich an das Foyer die Fahrzeugwerkstatt an. Abgeschlossen wird das Gebäudeensemble durch das Brand- und Übungshaus. Es wird trotz seiner Sonderstellung in die architektonische Struktur des Entwurfes in Lage und Gebäudeabmessung integriert.


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Wettbewerbsart: PPP-Projekt Verfahren
Preis: 1. Preis
Fertigstellung: 2016
Baubeginn: 2014
Planung: Planungsgemeinschaft Feuerwache KREFELD Planungsgruppe | GESTERING | KNIPPING | DE VRIES GATERMANN + SCHOSSIG Architekten Generalplaner
LPH: 1 - 8
Bauherr: Stadt Krefeld mit Auftragnehmer VINCI Facilities SKE GmbH
Nutzer: Hauptfeuer- und Rettungswache; Feuerwehr Krefeld
BGF: 18.486 m²
BRI: 91.307 m³
Kenndaten: Kunstwand Thomas Weil
Keywords: Grundstücksgröße: 24.640 m²
240 Berufsfeuerwehrleute
Insgesamt 135 Fahrzeuge
Alarmhallen-Stellplätze: 40
Projektnummer: 641